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Ein Pferdehändler, zwei Pferde – und ein Akt der Willkür. Der bürgerliche Geschäftsmann Michael Kohlhaas wird zum Spielball eines korrupten Systems. Er sucht Gerechtigkeit, findet stattdessen Mauern aus Arroganz, Vetternwirtschaft und Schweigen. Je mehr sich die Türen der Justiz verschließen, desto weiter öffnet sich der Abgrund für Kohlhaas, für „einen der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“, wie es in der Vorlage für das Stück heißt, in der berühmten Novelle von Heinrich von Kleist aus dem Jahr 1810. Die Erzählung ist ein atemloser Politthriller über Machtmissbrauch und Ohnmacht, über das tödliche Gefühl, im Recht zu sein. Was treibt einen anständigen Mann zur Selbstjustiz? Wo verläuft die Grenze zwischen berechtigtem Widerstand und blindem Fanatismus? Danach fragt dieses fesselnde Ein-Mann-Stück, mit dem das Wolfgang Borchert Theater in Esch gastiert.
Text Heinrich von Kleist Bühnenfassung und Inszenierung Tanja Weidner Bühnenbild und Kostüme Annette Wolf Dramaturgie Laura Ritter Licht Sophia Ahmann, Hermenegild Fietz, Jaran Lorenzen Mit Gregor Eckert Crédit photo Laura Ritter
Production Wolfgang Borchert Theater
Sur fond de menace sanitaire, une lanceuse d’alerte s’engage dans un combat pour sauver ses concitoyen·nes, au risque de compromettre la prospérité économique de sa région.
Das bürgerliche Leben als Falle und Ende aller Freiheit: Stefan Maurer bringt Henrik Ibsens weltberühmtes Stück Nora in einem Kammerspiel voller verzweifeltem Humor auf die Bühne.
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