Théâtre

Nora

Henrik Ibsen Stefan Maurer
14.04.2027 > 18.04.2027

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Hinter dem bürgerlichen Lächeln lauert die Fratze. Henrik Ibsens Nora von 1879 gilt als Klassiker der Bühne. Nora und Torvald treten ein ins mutmaßliche Glück, wollen sich auf Augenhöhe begegnen, doch schnell wird ihre Freiheit ergriffen von familiären Erwartungen, Rollenmustern und gesellschaftlichen Dogmen. Der Traum einer bürgerlichen Zukunft ist nur eine besonders perfide Methode, Menschen zu unterdrücken, besonders Frauen. Was gilt es zu ertragen in diesem Puppenhaus namens Leben? Welche Sprache steht einem zur Verfügung, um sich zu wehren und um zu sich zu finden? Wie schon in seiner Inszenierung von August Strindbergs Der Pelikan beschäftigt sich der Regisseur Stefan Maurer mit den archaischen, auch anarchischen Kräften, denen der einzelne Mensch ausgesetzt ist. „Ich glaube, dass ich vor allem ein Mensch bin, ebenso wie du.“ Mit diesem Satz stellt Nora die alte Ordnung der Dinge in Frage, angetrieben von einer emanzipatorischen Energie, die dieses Kammerspiel voller verzweifeltem Humor lebendig werden lässt.

Nachgespräch am 15.04

Audiodeskription am 18.04 verfügbar

Informations

  • Durée Dauer unbekannt
  • Langue DE
  • Lieu Theater
  • Plein tarif Cat. 1 : 20 €
    Cat. 2 : 16 €
  • Jeunes Cat. 1 : 9 €
    Cat. 2 : 8 €

Distribution

Nach dem Stück Nora oder Ein Puppenhaus von Henrik Ibsen, Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel, Rowohlt Theater Verlag, Hamburg Regie Stefan Maurer Dramaturgie Laura Ritter Regieassistenz Pauline Cano Bühnenbild Loriana Casagrande Kostüme Jessica Karge, Anne-Marie Schwartz Maske Joël Seiller Licht Steve Demuth Mit Jan Hinnerk Arnke, Edina Hojas, Nora Koenig, Germain Wagner, Meinhard Zanger, u.a. Bild Patrick Galbats

Production

Production Escher Theater Coproduction Wolfgang Borchert Theater

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