Théâtre

Werther

Johann Wolfgang von Goethe Staatstheater Mainz
07.02.2021 > 08.02.2021

Werther verliebt sich auf einem Tanzabend in Lotte. Doch Lotte ist mit Albert verlobt, der angenehm, aber langweilig ist. Werther will sich nicht in die Beziehung einmischen, zumal er glaubt, Lotte ohnehin mit seinen heftigen Gefühlen überfordert zu haben. Er zieht sich an den Hof eines Grafen zurück, aber das Hofleben langweilt ihn. Also kehrt er zurück und hofft auf einen Neuanfang mit Lotte. Zu spät, denn Lotte ist nun mit Albert verheiratet. Stürmisch und leidenschaftlich verliebt, drängt sich Werther erneut in Lottes Leben. Er kann die Ehe nicht akzeptieren, an der Lotte festhält – eine ebenso spannungsgeladene wie ausweglose Situation.
Nach fast 250 Jahren hat Goethes Werk nichts an Aktualität verloren. Brit Bartkowiak bringt den Stoff von Vorgestern in die Gegenwart. Die Suche nach einem selbstbestimmten Leben, abseits von Konventionen und Zwängen, ist aktueller denn je.

Prochaines séances ouvertes au public

Informations

  • Durée 105 min.
  • Langue DE
  • Plein tarif Cat. 1 : 20 €
    Cat. 2 : 16 €
  • Jeunes Cat. 1 : 9 €
    Cat. 2 : 8 €

Vidéo

Générique

Nach
Johann Wolfgang von Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, 1774
Regie
Brit Bartkowiak
Dramaturgie
Boris C. Motzki
Bühnenbild
Hella Prokoph
Kostüme
Carolin Schogs
Musik
Ingo Schröder
Video
Kai Wido Meyer
Licht
Stefan Bauer
Mit
Sebastian Brandes, Lisa Eder, Julian von Hansemann
©
Andreas Etter

Production

Produktion
Staatstheater Mainz

Dans la presse

FAZ

„Bartkowiak schafft es, durch konsequente Umverteilung des Textes einen dreidimensionalen „Werther“ zu konstruieren, der allen drei Figuren (…) Raum und Sprache gibt.“

Nachtkritik

„Die Inszenierung hat starke, temporeiche Momente, pompöse Bilder. (…) Auch die Stückfassung, die die schwülstigen Verse des Stürmers und Drängers mit der heutigen Alltagssprache konterkariert, überzeugt.“

RZ

„Die Regie sowie die grandios zwischen alltäglicher Beiläufigkeit und kunstvoll konzentrierter Herzensbewegung changierende Spielweise des Trios haben die Zuschauer mit sensibler Hand hingeführt zum Begreifen, vielleicht gar Mit- oder Nachfühlen von Werthers nun gar nicht mehr so antiquiert erscheinendem Schmerz.“